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    Forstpraktikum der 7.Klasse

    Am 6. Juni 2016 habe wir uns alle am Bahnhof Cuxhaven getroffen, packten unsere Koffer auf einen Anhänger und stiegen in den Zug Richtung Harz. Das letzte Stück nach Braunlage fuhren wir in einem Bus. Von der Endstation sind wir zu Fuß zum Jugendwaldheim gelaufen. Wir haben unsere Zimmer bezogen und uns erst einmal auf dem Gelände umgeschaut. Überall Wald und Berglandschaft und gelegentlich ein kleiner Bach. Ab dem nächsten Tag wurde unsere Klasse immer in vier verschiedene Gruppen eingeteilt: Gatterbau, Hochsitzbau, Zaunabriss und Hausdienst.
    Unser Tag fing um 6:15 Uhr an, die Arbeit endete um 12:30 Uhr. So verdienten wir unsere „Sonnentaler“. Beim Gatterbau mussten wir z.B. mit einem Bolzenschneider Drahtzäune in den Wäldern abbauen. Beim „Hochsitzbau“ haben wir alte Hochsitze abgebaut und neue aus Latten, Pfosten und Nägeln zusammengebaut. Weiter lesen ....

     

     

    Beim „Wegebau“ mussten wir als erstes Kies holen und dann in die Löcher der Waldstraßen kippen. An einem anderen Tag haben wir Holzzäune gebaut. Ich denke, „Hausdienst“ erklärt sich von selbst!! Putzen!!

    Natürlich hatten wir auch mal Freizeit, in der wir in den Kicker-Keller oder nach draußen auf den Volleyball-Platz gingen. Da unser Französischlehrer dabei war, verbrachten wir viele Stunden mit Französischlesen, -lernen und –verstehen zu. (Mit Erfolg!)

    Am Wochenende mussten wir nicht arbeiten. Wir sind zum Torfhaus gefahren und haben eine Führung durch den Nationalpark gemacht. Antonia, die beim Nationalparkhaus arbeitet, hat uns viel über das Moor und die darin wachsenden Pflanzen erzählt. Unsere Klasse hielt Mini-Vorträge und wir lernten mehr über Moor und Nationalpark dazu. An diesem Abend machten wir noch ein Feuer am Grillplatz und aßen Würstchen und Steaks.

    Am nächsten Tag liefen wir zur Seilbahnstation und fuhren von dort mit Sechsergondeln auf den Wurmberg. Als wir angekommen waren, hatten wir eine Stunde Aufenthaltszeit. So ziemlich alle sind auf den Spielplatz gestürmt, ich auch kurz, aber später bin ich mit meiner Freundin den Wurmberg auf der anderen Seite runter und wieder hoch gelaufen!

    Ein anderes Mal sind wir zu dem Luchsgehege gefahren. Dort hat uns ein Mann sehr sehr viel über diese Tierart erzählt und bei der Fütterung waren wir auch noch dabei. Einen Tag vor der Abfahrt haben wir noch so etwas wie eine Rallye gemacht. Im ganzen Haus waren Informationsplakate aufgestellt über den Luchs. Jede Gruppe musste ein paar Seiten aus einem Heft bearbeiten, danach mussten sich die Gruppen neu zusammensetzen und den anderen erzählen, was sie herausgefunden hatten.

    Am Tag der Abreise haben wir alles geputzt. Auch unsere „Kollegen“ (unsere Waldarbeiter / Betreuer) haben mitgeholfen. Sie haben uns noch zur Bushaltestelle gefahren. Dann fing die Rückreise an und am Nachmittag um 15:36 Uhr sind wir mit dem Zug in Cuxhaven angekommen und die Klassenfahrt war zu Ende. Leider!

     

    Jonna

     

     

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