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Aktuelles: Verzaubert – Besuch der „Zauberflöte“ in Bremen

 Am Sonntag, den 8.2.09 hatten Schüler aus den Klassen 5 bis 8 die Gelegenheit, die Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart in Bremens "Theater am Goetheplatz" zu sehen.

Herr Salm, unser Musiklehrer für die höheren Klassen, hatte den Besuch möglich gemacht. Schon die Hinfahrt zum Theater gestaltete sich als kleines Abenteuer: Die Mehrheit der teilnehmenden Schüler erreichte Bremen mit der Bahn in Begleitung von Frau Harms, Herrn Jacob und einigen Eltern. Unterwegs stiegen immer wieder Schüler und schließlich auch Herr Salm zu. Die Zeit von der Ankunft auf Bremens Hauptbahnhof bis zum Beginn der Oper war mit einer halben Stunde recht knapp bemessen, so hieß es sich sputen und flugs zum Theater eilen, das wir auch rechtzeitig erreichten. Gerade hatten wir unsere Plätze weit oben über der Bühne eingenommen, da begann schon die Aufführung. Die Bremer Philharmoniker spielten laut Programm teils auf extra für diese Inszenierung hergestellten historischen Instrumenten, durch den recht guten Blick auf den Orchestergraben konnte man die Musiker beim Spiel beobachten. Die Leistung der Sänger, besonders die Interpretation der Königin der Nacht und Papagenos war beeindruckend und wurde durch Szenenapplaus belohnt. Benjamin Bruns, der den Tamino sang, hat erst im letzten Jahr einen wichtigen Bremer Theaterpreis erhalten. Leider ist ja der gesungene Text nicht immer voll verständlich und so war es nur gut, dass ein Großteil der Kinder wusste, worum es in der Geschichte geht. Man wurde entführt in eine märchenhafte Welt voller wunderschöner Bühnenbilder, Lichterspiele und prächtiger Kostüme. Neben Papagenos Spiel, das die Schüler amüsierte, waren auch die Auftritte der drei Knaben lustig, die wie beim schwarzen Theater scheinbar frei in der Luft aus einer Wolke schauten, auf einem fliegenden Teppich balancierten und auf Rollern(!) über die Bühne glitten, um Tamino und Papageno den Weg zu weisen. Die Tierdarsteller waren in phantasievolle, bunte Kostüme gekleidet und bereicherten die Aufführung zusätzlich. Einziger Wehrmutstropfen war, dass wir nur kurz (aber dafür heftig!) applaudieren konnten, denn sofort nach Ende der Oper mussten wir aufbrechen. Wie auf dem Hinweg hatten wir wieder nur eine halbe Stunde Zeit den Bahnhof zu erreichen und so fielen wir kurz vor Abfahrt des Zuges erleichtert in die Sitze! Der Besuch der Oper war eine tolle Sache, „Die Zauberflöte“ zum Einstieg wohl genau richtig und alle haben sicherlich ein Gefühl der Verzauberung mit in den Schulalltag genommen. Zur Wiederholung empfohlen!   (Übrigens: in der Stadtbibliothek gibt es Literatur, auch für Kinder, Musik und Noten zum Thema)       Ina Jäkel

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