Festschrift

Schulschiff

Aus den Klassen: Präsentation der 8-Klass-Jahresarbeiten am 11./12.12.

„Der geheime Code einer Achtklass-Arbeit“, wie von Hajo Plümer näher erläutert, „besteht darin, sich innerlich mit seiner Aufgabe zu verbinden und die Tiefen des gewählten Themas auszuloten.“

Im 8. Schuljahr wird von jedem Schüler neben dem übrigen Unterricht ein eigenständiges Thema theoretisch und auch praktisch bearbeitet. Die Schüler sollen in den Monaten ihr Projekt selbstständig ergründen und einen mehr oder weniger umfassenden Bericht darüber erstellen. „Der geheime Code einer Achtklass-Arbeit“, wie von Herrn Plümer, dem betreuenden Lehrer näher erläutert, „besteht darin, sich innerlich mit seiner Aufgabe zu verbinden und die Tiefen des gewählten Themas auszuloten.“ Im praktischen Teil entstehen z.B. Modelle, Skulpturen, Powerpoint-Präsentationen, Filme, Bücher, Gemälde oder auch Theaterstücke, die dann mit einem Kurzreferat dem Publikum vorgestellt werden.Die Themenpalette reichte vom Kosmos bis ins Meer, von der ersten Mondlandung der Menschen bis zum Krabbenfischen in der Nordsee, aber auch Geschichtliches über Cuxhaven, die Biographie Alfred Wegeners und Kritisches wie Essstörungen, Zwangsheirat, Kindesmissbrauch bewegte die Schüler.
Eigene künstlerische Schöpfungen, wie beispielsweise ein selbstgedrehter Film, ein eigener Roman oder Naturfotografie, waren ebenso zu bewundern, wie der Bau einer funktionstüchtigen mechanischen Wanduhr aus Holz, bei der alle Teile selbst hergestellt waren, bis auf die Zahlen des Zifferblattes.
Modelle von Hagenbecks Tierpark, ein Flugzeug, eine Eisenbahnlandschaft  oder ein selbstgestaltetes Molch-Terrarium, haben die Kinder gestaltet. Ein Schüler hat für seine Präsentation über den D-Day am 6.6.1944 die Küste der Normandie modelliert und einen Zuschauer auf die Bühne kommen lassen, der dann mit einem Pinsel am Strand auf Minensuche gehen konnte.

Das Bemerkenswerte der Achtklass-Arbeiten liegt vor allem darin, dass sich die vielfältigen Begabungen und Interessen der Schüler auf diese Weise frei entfalten dürfen, denn es gibt wirklich keinerlei Einschränkung von Seiten der Lehrer, die nur in Sachen Durchführung von Zeit zu Zeit beratend zur Seite stehen. Die zweite große Herausforderung besteht für die 13-14-jährigen Kinder darin, dass sie meist zum ersten Mal allein auf der Bühne vor Publikum interessant über ihr Projekt erzählen sollen. Manche Erwachsene, auch Eltern und Lehrer, konnten diese Kinder noch einmal ganz anders kennenlernen. Interessierte können sich schon jetzt den „Tag der offenen Tür“ am Sonnabend, den 27.02.2010 vormerken, an dem die Arbeiten noch einmal ausgestellt werden.

Ina Jäkel, Michaela van Hauten

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