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21.05.12 20:00h - 21:30h Elternabend 2. Klasse |
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22.05.12 Schulführungskonferenz |
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24.05.12 20:00h - 21:30h Elternabend 7. Klasse |
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28.05.12 - 01.06.12 Pfingstferien und Klausurtagung des Kollegiums |
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Presse: Mit Offenheit gegen Vorurteile
"Lernen ist wie rudern gegen den Strom: Hört man damit auf, treibt man zurück." Dieser Satz von Laotse, der in schwungvollen Lettern im Treppenhaus der Freien Waldorfschule an der Deichstraße steht, wirkte am Sonnabend auf viel mehr Menschen als sonst.
Denn die Schule hatte zum 3. Mal in ihrer zehnjährigen Geschichte die interessierte Öffentlichkeit zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen. Das Jubiläum wird zwar erst im September gefeiert, aber das Kollegium und die Geschäftsführung des Schulvereins wollten kurz nach den Halbjahresferien die Chance nutzen, ihr Schulmodell vorzustellen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.
Diese Einladung fand vor allem am Vormittag große Resonanz. Unter den Gästen waren Eltern aktiver Schüler - derzeit besuchen 209 Kinder aus 156 Familien die zehn Klassen, aber auch "neugierige" Cuxhavener und Eltern, die sich über eine Schul-Alternative für ihre Kinder informieren wollten. Die 24 Mitglieder des Kollegiums und die Klassen stellten ihren Schulalltag und dessen Ergebnisse nicht nur in den jeweiligen Klassenräumen vor. Im Mittelpunkt des Vormittages stand eine sogenannte Monatsfeier, bei der jede Klasse und AG Einblick in den gerade aktuellen Arbeitsprozess bot.
So zeigten die Mädchen und Jungen der 8. Klasse in der überfüllten Aula schon einmal eine Szene ihres Theaterstückes "Rote Zora" vor, das am 25., 26. und 27. März in der Schule zu sehen sein wird. Eine andere Gruppe unterhielt die Gäste mit Sketchen von Loriot ("Herta, das Ei ist hart...") und die älteren überzeugten mit drei sprachspielerischen Szenen, die Hajo Plümer mit ihnen erarbeitet hatte - Plümer zeichnete am Nachmittag auch für den Fachvortrag verantwortlich, an den sich für die Besucher die Möglichkeit anschloss, mit einzelnen Lehrerinnen und Lehrern konkret ins Gespräch zu kommen.
Jutta Haupt, Geschäftsführerin der selbstverwalteten Freien Waldorfschule, zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf die Einladung zum "Tag der offenen Tür". Gerade wegen der Besonderheiten dieser als Alternative zur Regelschule anerkannten Schulform sei Öffentlichkeitsarbeit besonders wichtig: "Indem wir uns darstellen, können wir Vorurteile abbauen."
Ein starker Akzent lag diesmal auf der Darstellung der "Schule als Werft" und auf dem Projekt "JugiLeI" (für "Jugend ins Leben integrieren"), bei dem der Finkenwerder Fischewer "Freundschaft" und ein zweites der Schule geschenktes Segelschiff im Mittelpunkt stehen.
Quelle: http://www.cn-online.de


