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Schulschiff

Presse: „Holen Kinder ab, wo sie sind“ - EWA 18.02.2009

Bilderwald_ewa.jpgWaldorfschule verzeichnete viel Interesse
CUXHAVEN elb · Großen Zuspruch erfuhr die Freie Waldorfschule Cuxhaven zu ihrem Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag. Unverbindlich konnten sich Eltern über das Konzept dieser Schulform informieren, insbesondere über Vorträge, Beispielunterricht und Führungen durch das Gebäude.
„Wir holen die Kinder da ab, wo sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sind„, erläuterte Oberstufenkoordinator Hajo Plümer dazu. Als „erste Gesamtschule„ lege die Waldorfschule Wert darauf, die Kinder bis zur zwölften Klasse gemeinsam zu beschulen. Alle Schulabschlüsse seien hier möglich; im Gegensatz zur „regulären Staatsschule„ wolle man jedoch das 13. Jahr erhalten. „Natürlich sind auch wir an das Zentralabitur gebunden, aber den Weg dahin wollen wir selbst gestalten„, so Plümer.

Bis zur neunten Klasse werden Schülerleistungen und -entwicklungen per Textzeugnis bewertet, Noten gibt es normalerweise vorher noch nicht. Was jedoch nicht heißt, dass keine Leistung erbracht werden muss. So zählen zum normalen Curriculum auch jeweils eine Studienarbeit in der achten und der zwölften Klasse - eine Vorbereitung auf ein späteres Studium. Zusätzlich absolvieren die Schüler diverse außerschulische Praktika.
Ein wichtiger Unterschied zu staatlichen Schulen sei der nicht nur „kopfig„ angelegte Unterricht, betonte Plümer. Man lege Wert auf handwerklich-künstlerische Betätigungen, in Cuxhaven beispielsweise über den Bootsbau, „um die Identität des Ortes„ herauszustreichen, sowie musische Aktivitäten. Davon vermittelten Aufführungen einen kleinen Eindruck. www.waldorfschule-cuxhaven.de

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